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Neues

   
 

Leipzig, den 14.05.2010                         KKV Leipzig
Nr. 02/10                         
Christen in Wirtschaft und
                                                       Verwaltung e.V.

     Info - aktuell

 

   
 


Neues vom Vorstand


Am 24.04. wurde auf der Generalversammlung ein neuer  Vorstand gewählt. Der alte Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die Aufgaben im neuen Vorstand wurden laut Satzung folgendermaßen verteilt:  Vorsitzender, Karlheinz Schulz ;  stellv. Vorsitzende, Irmtraud Märkisch; Schatzmeister, Waldemar Misch; Schriftführer, Wolfgang Meyer; Beirat für Öffentlichkeitsarbeit, Marianne Ihle. Als geistlicher Beirat wirkt weiterhin Pater Gräve. Dem alten Vorstand möchten wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken für die in der letzten Legislaturperiode geleistete Arbeit.

   
 


Terminerinnerungen bzw. Änderungen im Jahresprogramm



Die Teilnehmer am 3.Treffen des Regionalverbandes Ost ohne Auto sollten sich um eine Mitfahrgelegenheit bemühen. Frau Kaspar, Herr Hahn und Herr Dietl sind dabei behilflich. Am 26.6. 14.30 Uhr Führung im Neuen Rathaus (der Eintritt  wird aus der KKV-Kasse beglichen) mit anschließendem gemeinsamen Kaffeetrinken,
Am 24.07. findet der Ausflug zum Petersberg statt. Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Museum "Am Berge 5" Am 28.08 14.30 Uhr besuchen wir das Sanitäts- und Lazarettmuseum in Seifertshain. Bei allen Veranstaltungen außerhalb von Leipzig bitte um Mitfahrgelegenheit in altbewährter Weise kümmern.

   
 


Vorstandsnachrichten aus Essen



IDer KKV beteiligt sich an der Aktion "Schutz des Sonntag" online unter www.free-sunday.eu Der KKV fordert die Rückbesinnung auf die ethischen Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft entsprechend der katholischen Soziallehre. Der Mensch darf nicht zum Mittel erniedrigt werden. Vielmehr muß die Wirtschaft dem Menschen und seinen Bedürfnissen dienen.

 


 Verschiedenes



Auf der Generalversammlung wurde dem Antrag auf musische Förderung von bedürftigen Kindern durch die Dominikanerschwester Helena mehrheitlich zugestimmt. Es wird angestrebt, probeweise für ein halbes Jahr einen Betrag von 200 € zu sammeln. Dafür liegt bei jeder KKV – Veranstaltung eine Sammelliste aus.

Unsere Jubilare 
Der Vorstand gratuliert und wünscht allen Gesundheit und Gottes Segen.
 

70 Jahre: Dr. Dieter Ihle  nachträglich am 07.05.
75 Jahre: Alois Oschim am 02.08

 

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Herzlichen Glückwunsch !

 

Am 29.5.2010 wurde unser Vorsitzender Herr Karlheinz Schulz während des 3. Regionaltreffens des KKV Regionalverbandes Ost in Uder im Eichsfeld mit der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm der Bundesverbandsvorsitzende Herr Bernd-M. Wehner vor.
Am 20.4.1991 wurde die erste Ortsgemeinschaft in den neuen Bundes-ländern in Leipzig wieder gegründet. Bereits anlässlich der Vorstands-wahlen 1993 wurde Karlheiz Schulz in den Vorstand gewählt.
Seit der Vorstandswahl im Jahre 1995 ist er Vorsitzender der Ortsgemein-schaft Leipzig. Dieses Ehrenamt bekleidet er seit nunmehr 15 Jahren mit großen Erfolgen.
Die größte Herausforderung in seiner Amtszeit war die Vorbereitung und Durchführung des 79. KKV-Bundesverbandstages in der Zeit vom 8.-11. 5. 1997 in Leipzig. Für diese Aufgabe, die nur durch Mithilfe und Unter-stützung des Bundesverbandes und anderer Ortsgemeinschaften, besonders den KKV Oldenburg, bewältigt werden konnte , verstand es Herr Schulz, den gesamten Vorstand und beinahe alle Mitglieder des KKV Leipzig immer wieder zu intensiver Mitarbeit zu motivieren. So konnte diese Veranstaltung auch dank seiner zahlreichen Initiativen ein voller Erfolg werden.
Darüber hinaus bemüht sich Herr Schulz unermüdlich neue Ideen in das Vereinsleben einzubringen, was sich in den Jahresprogrammen nieder-schlägt. Neben sozialen Aktivitäten haben die nunmehr zum 15. Mal durchgeführten Besinnungswochenenden einen hohen Stellenwert in seiner Arbeit. Eine sehr  hohe Beteiligung von bis zu 35 Personen bestätigt alljährlich die große Zustimmung.
Auch im Regionalverband Ost ist sein engagiertes Auftreten gefragt und führte dort zu vielen konstruktiven Vorschlägen und Ergebnissen.

 

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  Textfeld: Eine Betrachtung zum Marienmonat
2010

 




















Die Europafahne mit 12 goldenen Sternen
auf blauem Grund

                                   Marienstatue
                                   auf der Annasäule in der
                                   Maria-Theresien-Straße
                                   Innsbruck

Eine Betrachtung
zum Marienmonat 2010

Im Jahre 1955 wurde nach langem Hin und Her
im damaligen Europarat nach einem einheitlichen
Symbol für Europa gesucht. Vorgeschlagen wurde
ein blauer Hintergrund mit einem Kranz von
15 Sternen, der Anzahl von Staaten, die damals
dem Europarat angehören sollten.
Die Anzahl der Sterne jedoch war umstritten.

Deshalb einigte man sich auf einen Kranz von
12 Sternen.
Nun erzählt eine Überlieferung, dass Paul Levi, ein Belgier jüdischer Abstammung, der zum kath. Glauben übergetreten und damals Leiter der Kulturabteilung im Europarat war, zufällig an einer Grotte vorbei kam und dort eine Marienstatue entdeckte, die eine Krone von zwölf Sternen trug - in Anlehnung an die Verheißung der Offenbarung des Johannes, wonach „ein großes Zeichen am Himmel erschien: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.“ Die Krone auf dem Haupt Mariens und der Sternenkranz auf der Europafahne – was für eine Parallelität?
Bemerkenswert auch der Zufall, dass der Beschluss über die Europafahne am Festtag der Unbefleckten Empfängnis Mariens gefasst wurde, und ein weiterer Zufall, dass sich in Rom im Saal des Palais Barberini, in welchem die Europäische Menschenrechtskonvention 1950 unterzeichnet wurde, in der Mitte der Decke eine Darstellung des Kranzes von zwölf Sternen befindet.
Für manch einen ist seitdem das Symbol der Europaflagge eine Erinnerung an Maria, die Himmelskönigin: die zwölf Sterne ihre Krone, der blaue Hintergrund die Farbe Mariens, die Zwölfzahl als Hinweis auf die zwölf Stämme Israels, auf die zwölf Apostel und schließlich auf das himmlische Jerusalem als unsere Zukunft mit zwölf Grundsteinen und zwölf Toren. Es ist eine Deutung, die über die Symbolik für Europa hinausgeht.
Wer bewusst die Banknoten des Euro betrachtet, wird auch dort den Sternenkranz entdecken. Und dabei wird er nicht nur an die Nöte des Irdischen erinnert, sondern auch an die Verheißungen des himmlischen Jerusalems mit Maria unserer Mutter und Königin.
Kreuz als Wegzeichen und Sternenkranz als Zielvorstellung sind in ihrer Symbol- und Gestaltungskraft aus dem europäischen Bewusstsein nicht mehr wegzudenken.

aus einer Maiandacht des KKV-Ortsgemeinschaft Leipzig am 02.05.2010 in der St. Bonifatius-Kirche Leipzig-Connewitz

Idee und Ausführung: Waldemar Misch, Foto VS: Karlheinz Schulz

 

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 Pressemitteilungen

 
 
   
 

16.06.2010
KKV: Endlich mehr Konsequenz für Europas Kompetenz

Gipfeltreffen - EU am Scheideweg / Bürger wollen gemeinsamen Geist


"Diese globale Krise schreit geradezu nach einem einheitlichen und
entschlossenen Kurs des europäischen Dampfers" -- dennoch, so Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV -- Verbandes der Katholiken in
Wirtschaft und Verwaltung im Vorfeld des morgen beginnenden EU-Gipfels,
lasse gerade die Europäische Union politische Konsequenz, aufrichtigen
Willen und ein tatkräftiges Durchgreifen vermissen. "Die Bürger müssen
merken: Regierungschefs, Kommission und Parlament ziehen an einem Strang und sind handlungsfähig, sie tun gemeinsam was für uns. Europa braucht Köpfe, die etwas zu sagen haben und einen gemeinsamen Geist, der wirkt."
Der Europäischen Union, so der KKV-Bundesvorsitzende, mangele es
"nüchtern betrachtet" heute weder an Kompetenzen noch an kompetenten Gremien. "Allein der Wille fehlt" -- der Wille, so Wehner, gemeinsam etwas zu erreichen, über den einen oder anderen nationalen Schatten zu springen und gemeinsam als global player aufzutreten.
"Die Bürger wünschen sich mehr Konsequenz für Europas Kompetenz." Der
kommende Gipfel und die bald darauf folgenden G-20-Verhandlungen seien
dafür ein wichtiger Prüfstein. "Gelingt es Europa, die Finanztransaktions-steuer und eine Bankenabgabe als gemeinsame Idee global durchzusetzen, hat Europa Durchsetzungskraft bewiesen und für mehr Gerechtigkeit gesorgt." Noch aber stünden davor große Fragezeichen.
"Europa steht sechzig Jahre nach Gründung der EU an einem Scheideweg.
Wir müssen seine Basis neu definieren und uns an den alten Werten
orientieren." Kirchen und kirchliche Verbände, so Wehner abschließend,
"müssen gerade in der aktuellen Krise Europas Tatkraft mit Nachdruck
fördern und einfordern. Wir sind gemeinsam Lobbyisten der Menschlichkeit
-- als solche stehen wir voll zu der europäischen Idee -- vorausgesetzt,
sie lebt und wirkt."